SPENDEN FÜR UKRAINE

Im Moment gelangen mit der Flüchtlingswelle aus der Ukraine auch viele Haustiere in die Schweiz. Für alle Tiere, die in unser Land kommen gibt es einige Auflagen, die erfüllt werden müssen. Unter anderem müssen die Tiere registriert werden. Zusätzlich wird der Tollwutimpfstatus abgeklärt und ihnen wird ein Identifikationschip implantiert.

Kranke Tiere werden wie alle anderen Patienten am Tierspital aufgenommen, abgeklärt und medizinisch versorgt. Dies ist natürlich immer mit Kosten verbunden, welche die Flüchtlinge teils nicht selber tragen können. Hier möchte die Stiftung den Flüchtlingen beiseite stehen, indem sie sich an den Kosten unkompliziert beteiligt.

Bei Spenden für die Haustiere auf der Flucht bitte den Vermerk «Ukraine» anbringen. So kann die Spende klar identifiziert werden.

Ob klein oder gross
Ihr Beitrag zählt!

Zürcher Kantonalbank Nr. 1100-0784.429 / CHF
IBAN CH83 0070 0110 0007 8442 9

«Konfrontiert werden wir mit verschiedensten Erkrankungen, seien es vorbestehende Erkrankungen, die sich auf der anstrengenden Flucht unter schwierigsten Bedingungen verschlechtert haben oder auch dass Krankheiten auf der Reise erst entstanden sind. So wurde uns z.B. eine Zwergspitzhündin mit ihrem neugeborenen Welpen vorgestellt, weil er nur noch gejammert hat. Die Besitzerin, die mit ihrer Mutter und ihrer 78jährigen Grossmutter südlich von Kiew leben, sind mit dem Bus aus der Ukraine geflüchtet und haben ihre kleine Zwerghündin mit dem Gepäck in den Bus geschmuggelt. Kurz hinter der polnischen Grenze kam die Hündin in Geburt, die Familie musste den Bus verlassen. Die Hündin hat am Strassenrand einen gesunden kleinen Rüden zur Welt gebracht. Die Familie konnte mit einem späteren Bus weiterreisen und kam nach 38 Stunden in der Schweiz an. Komplett erschöpft fragte sich die Besitzerin durch und brachte ihre Hündin und den kleinen Rüden zu uns an Tierspital. Als die Hündin bei uns vorgestellt wurde, war sie ausgetrocknet und hatte praktisch keine Milch. Grund ihres Zustands war eine Gebärmutterinfektion, vermutlich verursacht durch den Tod eines Welpen in der Gebärmutter infolge des Stresses der letzten Wochen und die unhygienischen Geburtsbedingungen. Um das Leben der Hündin zu retten, mussten wir die Gebärmutter und Eierstöcke der Hündin chirurgisch entfernen. Die Kosten der Behandlung sind für ukrainische Flüchtlinge sehr hoch, das ukrainische Einkommen und die ukrainischen Lebenshaltenskosten sind deutlich geringer, der momentan sehr schlechte Wechselkurs verschärft das Problem. Die ganze Familie ist mit einem Barvermögen von knapp 800 SFr geflohen, die Behandlungskosten liegen deutlich darüber. Erfreulich war, dass eine Patientin, die gleichzeitig mit ihrem Zwergspitz zur Behandlung am Tierspital war, einen Grossteil der Behandlungskoten übernommen hat. Dieses grosse Glück hat nicht jeder! Wir alle waren sehr froh, dass wir somit zumindest ein wenig das Leid dieser Familie lindern konnten, indem wir ihrem geliebten Hund alle notwendigen Behandlungen schnell und unkompliziert zukommen lassen konnten.

Es ist uns ein Herzensanliegen auch in Zukunft schnell und unbürokratisch diesen Menschen und ihren geliebten Tieren helfen zu können- daher bitten wir um finanzielle Unterstützung dieser leidgeprüften Besitzer.»